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STS Kirche

Hl. Dreifaltigkeit in St. Salvator

Die Pfarrei St. Salvator gehört zum Pfarrverband Bad Griesbach im Dekanat Pocking der Diözese Passau. Die frühere Prämonstratenserstift entstand als ein Gegenpol zur evangelischen Hochburg in Ortenburg.

Allgemeines zur Pfarrei St. Salvator

Die Geschich­te des Ortes und der Pfar­rei ist fest mit der Geschich­te des zwi­schen 1288 und 1309 ent­stan­de­nen Stif­tes mit eige­ner Klos­ter­pfar­rei ver­bun­den. 1734 wur­de nach St. Sal­va­tor die Bru­der­schaft zur Hei­ligs­ten Drei­fal­tig­keit gebracht, deren Zweck es war, Almo­sen zu sam­meln, um christ­li­che Gefan­ge­ne aus mus­li­mi­schen Hän­den los­zu­kau­fen. Die­se Bru­der­schaft besteht heu­te wie­der aus fast 100 Mit­glie­dern, die sich sich für die ver­folg­ten Chris­ten im Nahen Osten ein­set­zen, indem sei eine Schu­le in Naza­reth unter­stüt­zen. Die Säku­la­ri­sa­ti­on been­de­te die Geschich­te des Klos­ters und es erfolg­te die Auf­he­bung des Prä­mons­tra­ten­ser-Stif­tes am 22. März 1803. Aus der Hof­mark wur­de wie­der ein Bau­ern­dorf. St. Sal­va­tor ver­lor sogar die kirch­li­che Selb­stän­dig­keit. 1834 wur­de eine Schul­ku­ra­tie geneh­migt, die Schul- und Kir­ch­amt ver­band. 1853 konn­te der Kurat einem Leh­rer das Unter­rich­ten über­tra­gen. 1902 wur­de die Kura­tie zur Pfar­rei erho­ben. Das heu­ti­ge Gebiet der Pfar­rei erstreckt sich von Berg­ham in der Gemein­de Haar­bach, über Freu­den­öd nach Reh­winkl. Zur Pfarrei­gemein­de gehö­ren heu­te 400 Katho­li­ken. Treff­punkt der ver­schie­de­nen Grup­pen ist das Pfarr­heim gegen­über der Kir­che. Das Orts­bild wird von der ehe­ma­li­gen Klos­ter­an­la­ge, zu der auch die Pfarr­kir­che gehört, geprägt. Im Jahr 1990 wur­de St. Sal­va­tor als Schöns­tes Dorf im Land­kreis Pas­sau” ausgezeichnet.

Vereine - Verbände - Gruppierungen

  • Drei­fal­tig­keits­bru­der­schaft seit 1734 — 110 Mit­glie­der, Stand: 2019.
  • KDFB St. Sal­va­tor gegrün­det am 23.10.1977 — 42 Mit­glie­der, Stand: 2018. Hier öff­net sich das Pro­gramm vom Frauenbund:
  • Minis­tran­ten — 16 Mit­glie­der, Stand: 2017.
  • Kir­chen­chor seit 1933 — 18 Mit­glie­der, Stand: 2017.
  • Senio­ren­club des KDFB seit 1989 — 22 Mit­glie­der, Stand: 2017.

Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit

STS Pfarrkirche innen

Im 12. Jahr­hun­dert wur­de das Gut St. Sal­va­tor von einem Rain­din­ger an das Prä­mons­tra­ten­ser-Stift Oster­ho­fen geschenkt. 1288 kamen zwei Brü­der, viel­leicht Lai­en­brü­der aus dem Klos­ter Oster­ho­fen, auf das Gut St. Sal­va­tor und ent­wi­ckel­ten es zunächst zu einer Lai­en­ge­nos­sen­schaft. Mit der Erhe­bung des Gutes zur Prob­s­tei 1309 wan­del­te es sich zu einem Prä­mons­tra­ten­ser-Stift. Bald danach wur­de mit dem Bau der Stifts­an­la­ge begon­nen, 1321 erst­mals vier Altä­re geweiht, denen 1329 zwei wei­te­re hin­zu gefügt wur­den. 1437 erhiel­ten die Kano­ni­ker von St. Sal­va­tor die Pfar­rei Utt­lau mit den Filia­len Reis­bach, Berg­ham, Haar­bach, Wolfa­kir­chen, Grongör­gen über­tra­gen und hat­ten somit eine umfas­sen­de Seel­sor­ge-Auf­ga­be erhal­ten. 1441 wur­de die Prob­s­tei zur Prä­mons­tra­ten­ser-Abtei erho­ben. Im 15. Jahr­hun­dert ließ der zwei­te Abt alle Kir­chen im spät­go­ti­schen Bau­stil umbau­en. 1625 gelang es dem Klos­ter, die Hof­mark Reis­bach vom Gra­fen von Orten­burg zu kaufen.Die neu­ge­won­ne­ne Wirt­schafts­kraft des Klos­ters konn­te selbst ein Groß­brand am 4. Dezem­ber 1632 nicht zer­stö­ren. 1633 wur­de mit dem Wie­der­auf­bau der Klos­ter­an­la­ge und der Kir­che, dies­mal etwas höher am Hang und im früh­ba­ro­cken Bau­stil, begon­nen. Am 3. Juli 1644 war die Ein­wei­hung der Kir­che. Am 24. April 1703 wur­den das Klos­ter­ge­bäu­de und das Kir­chen­dach erneut von einem Brand zer­stört, die Wie­der­her­stel­lungs­ar­bei­ten sind nicht dokumentiert.

Kapellen im Pfarrgebiet

die Bil­der oben zei­gen in die­ser Rei­hen­fol­ge fol­gen­de Kapellen:

  • Aicha (ohne Bild)
  • Berg­ham
  • Gril­len­öd (ohne Bild)