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Ka Pfarrkirche außen

Maria Himmelfahrt in Karpfham

Die Pfarrei Maria Himmelfahrt in Karpfham gehört zum Pfarrverband Bad Griesbach im Dekanat Pocking der Diözese Passau. Sie ist die Mutterpfarrei von den Pfarreien Bad Griesbach und Weng.

Allgemeines zur Pfarrei Karpfham

Die Pfar­rei zählt ca. 1200 Katho­li­ken. Das Gebiet dehnt sich vom Kur­ge­biet Bad Gries­bach bis zu den Ort­schaf­ten Groß­trenk, Poig­ham in der Gemein­de Tet­ten­weis, und Schwaim. Zen­trum ist im Orts­teil Karpfam die Pfarr­kir­che mit Fried­hof. Die Erst­nen­nung des Ortes war im Jahr 903. Bereits 1038/1045 ist der Ort als bischöf­li­che Pfar­rei belegt. Bei der Pfarr­kir­che befin­det sich das Pfarr­haus mit Pries­ter­woh­nung, Pfarr­bü­ro und Pfarr­saal, und der Pfarrstadl.

Einrichtungen

Emmauszentrum

Das von der evang­li­schen und katho­li­schen Kir­che gemein­sam gebau­te und geführ­te Öku­me­ni­sche Emma­us­zen­trum ist die bekann­tes­te Ein­rich­tung auf dem Pfarr­ge­biet von Karpfham. Die Kir­che trägt das Patro­zi­ni­um Emma­us” und steht beim Krei­sel im Ein­fahrts­be­reich vom Kur­ge­biet Bad Gries­bach und wur­de 1991/92 von den Archi­tek­ten Alex­an­der von Bran­ca und Nor­bert Lie­bich aus Mün­chen errich­tet. Die Bau­lei­tung hat­te Otto Hof­meis­ter aus Mas­sing. Die Apsis­aus­ma­lung stammt von Oskar Kol­ler aus Nürn­berg, die Aus­ma­lung der Vater­un­ser-Kapel­le von Hubert Dist­ler aus München.

Vereine - Verbände - Gruppierungen

  • KDFB Karpfham gegrün­det am 03.07.1975 — 141 Mit­glie­der, Stand: 2018. Hier öff­net sich das aktu­el­le Pro­gramm vom Frau­en­bund Karpfham:
  • Maria­ni­sche Män­ner­kon­gre­ga­ti­on seit 1956 — 44 Mit­glie­der, Stand: 2017.
  • Senio­ren­grup­pe Karpfham
  • Kin­der­grup­pe seit 2011 — 20 Mit­glie­der, Stand: 2017.
  • Minis­tran­ten — 43 Mit­glie­der, Stand: 2017.
  • Frau­en­chor seit 1979 — 25 Mit­glie­der, Stand: 2017.
  • Kin­der­chor seit 1970 — 15 Mit­glie­der, Stand: 2017.
  • Kir­chen­chor seit 1979 — 33 Mit­glie­der, Stand: 2017.

Pfarrkirche Maria Himmelfahrt

Ka Pfarrkirche innen

Die Pfarr­kir­che mit dem Patro­zi­ni­um Maria Him­mel­fahrt befin­det sich in der Rot­tal­stra­ße 26. Bereits im 13. Jahr­hun­dert wur­de der Turm­un­ter­bau errich­tet. Die süd­li­che Außen­sei­te des Pres­by­te­ri­ums wird auf 1456 datiert. Es folgt 1457 die Datie­rung über dem Schei­tel­fens­ter des inne­ren Pres­by­te­ri­ums und 1470 an der West­wand innen. 1707 erhält der Turm eine Zwie­bel­be­krö­nung. Ab 1863 erfolgt eine Rego­ti­sie­rung mit Anbau einer Sakris­tei mit Ora­to­ri­um. 1872 folt der Turm­auf­satz, 1884 die Errich­tung und Ein­wei­hung der Lour­des­ka­pel­le, 1885 Errich­tung der Ölberg­ka­pel­le. Die Pfarr­kir­che ist ein Lang­haus­saal zu vier Jochen, teil­wei­se ein­ge­zo­ge­ne Stre­be­pfei­ler und einer drei­ach­si­gen Wes­tem­po­re. Die Län­ge beträgt ca. 40 m und die Brei­te ca. 12 m. Der Hoch­al­tar, die bei­den Sei­ten­al­tä­re und die Kan­zel stam­men aus den Jah­ren 1854 – 67 nach einem Ent­wurf von Leon­hard Schmidt­ner aus Lands­hut und der Aus­füh­rung von Anselm Sickin­ger aus Mün­chen. Der Haupt­al­tar stammt von Curt Porz­ky im Jahr 1974. Die Kir­chen­bän­ke bie­ten Sitz­plät­ze für 200 Per­so­nen und haben seit 1975 neu­go­ti­sche Wan­gen. Die fünf Glo­cken haben ins­ge­samt ein Gewicht von 5379 kg.

Kapellen im Pfarrgebiet

die Bil­der oben zei­gen in die­ser Rei­hen­fol­ge fol­gen­de Kapellen:

  • Beim Pfarr­haus befin­det sich die Vier­zehn Not­hel­fer Kapel­le. Um 1500 erbaut. 1864 Ein­rich­tung als Insti­tuts­kir­che der Eng­li­schen Fräu­lein, Ein­bau einer Wes­tem­po­re mit Zugang zum benach­bar­ten Insti­tuts­ge­bäu­de. Es ste­hen 36 Sitz­plät­ze zur Verfügung.
  • Im Kur­ge­biet steht seit 1985 die von Herrn Alo­is Hartl pri­vat erbau­te Kapel­le St. Ste­phan von Ungarn.
  • Im Reha-Zen­trum Pas­sau­er Wolf im Kur­ge­biet ber­fin­det sich ein Gebets­raum der wöchent­lich zum Got­tes­dienst genutzt wird.
  • In Sing­ham wur­de 1989 von der Dorf­ge­mein­schaft eine Kapel­le errich­tet, die von der Dorf­ge­mein­schaft betreut wird.
  • In Parn­ham wur­de 1989 eine Kapel­le erbaut und 1990 ein­ge­weiht, in der sich eine geschnitz­te Pie­ta im Eigen­tum der Pfarr­kir­chen­stif­tung Karpfham befindet.
  • In Gerau steht seit 1992 die pri­vat erbau­te Kapel­le der Fami­lie Nie­dern­hu­ber. (ohne Bild)
  • In Poig­ham wur­de nach einem Gelüb­de 1835 eine Kapel­le fer­tig­ge­stellt die seit 1869 von Fami­lie Geisl­ber­ger auf dem Hop­per­hof betreut wird. Letz­te Reno­vie­rung 1990 bis 1996. (ohne Bild)