Unter dem Titel „Gemeinsam missionarisch tätig sein für die Pfarreien im Pfarrverband“ trafen sich die Pfarrgemeinderätinnen und Pfarrgemeinderäte des Pfarrverbandes Bad Griesbach zu Klausurtagen im Spectrum Kirche in Passau. Inhaltlich gestaltet wurden diese von Gemeindeberaterin Karin Rothofer. Die vier Leitgedanken Austausch, Bestärkung, Freude und Motivation prägten die gemeinsame Zeit. Als biblische Grundlage diente die Emmaus-Erzählung aus dem Lukasevangelium: Wie die beiden Jünger auf ihrem Weg neue Hoffnung und Orientierung finden, waren auch die Teilnehmenden eingeladen, zurückzublicken, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Perspektiven für ihre Aufgaben zu entwickeln. Die inhaltliche Arbeit gliederte sich in drei Bereiche: den Rückblick auf die Pfarrgemeinderatswahlen, die Beschäftigung mit aktuellen Fragen rund um die Pfarrgemeinderatsarbeit und den pastoralen Raum sowie den Blick auf zukünftige Gestaltungsmöglichkeiten im Rahmen der Gremientätigkeit. Dabei ging es um Fragen wie: Wie haben wir die Pfarrgemeinderatswahlen erlebt? Welche Themen bewegen uns derzeit? Was können wir gut, wo sind wir bereits missionarisch tätig und wo benötigen wir Unterstützung? Als konkretes Ergebnis wurde vereinbart, die Eindrücke und Erfahrungen aus den Pfarrgemeinderatswahlen Ende Februar dieses Jahres zusammenzufassen und dem PGR-Referat des Bistums zur Verfügung zu stellen. Besonders bestärkend war die Erkenntnis, dass die Pfarreien des Pfarrverbandes bereits wichtige Schritte hin zu einer für sich sorgenden Pfarrei getan haben: Die Eigenständigkeit und die Verantwortung für das kirchliche Leben vor Ort werden dabei bewusst wahrgenommen, ohne den Blick auf die größere Einheit des Pfarrverbandes zu übersehen. Die Hauptakteure sind dabei die Ehrenamtlichen. Die gegenseitige Unterstützung über Pfarreigrenzen, beispielsweise durch Aushilfen im liturgischen Bereich, zeigt, dass Zusammenarbeit gelebt wird. Eine zentrale Frage bleibt, wie dieses Miteinander auch im größeren pastoralen Raum gelingen kann. Dazu wurden konkrete Ideen entwickelt: Ein gemeinsamer Startgottesdienst könnte die neue Einheit sichtbar machen und die Verbundenheit stärken. Ebenso könnte mehr Transparenz bei der Gottesdienstplanung helfen, die Angebote innerhalb der größeren pastoralen Einheit besser aufeinander abzustimmen.



