Kirche vor Ort

Klausurtage des Pfarrverbandes Bad Griesbach

Silvia Lenger am 17.10.2026

Unter dem Titel ​„Gemein­sam mis­sio­na­risch tätig sein für die Pfar­rei­en im Pfarr­ver­band“ tra­fen sich die Pfarr­ge­mein­de­rä­tin­nen und Pfarr­ge­mein­de­rä­te des Pfarr­ver­ban­des Bad Gries­bach zu Klau­sur­ta­gen im Spec­trum Kir­che in Pas­sau. Inhalt­lich gestal­tet wur­den die­se von Gemein­de­be­ra­te­rin Karin Rot­ho­fer. Die vier Leit­ge­dan­ken Aus­tausch, Bestär­kung, Freu­de und Moti­va­ti­on präg­ten die gemein­sa­me Zeit. Als bibli­sche Grund­la­ge dien­te die Emma­us-Erzäh­lung aus dem Lukas­evan­ge­li­um: Wie die bei­den Jün­ger auf ihrem Weg neue Hoff­nung und Ori­en­tie­rung fin­den, waren auch die Teil­neh­men­den ein­ge­la­den, zurück­zu­bli­cken, mit­ein­an­der ins Gespräch zu kom­men und neue Per­spek­ti­ven für ihre Auf­ga­ben zu ent­wi­ckeln. Die inhalt­li­che Arbeit glie­der­te sich in drei Berei­che: den Rück­blick auf die Pfarr­ge­mein­de­rats­wah­len, die Beschäf­ti­gung mit aktu­el­len Fra­gen rund um die Pfarr­ge­mein­de­rats­ar­beit und den pas­to­ra­len Raum sowie den Blick auf zukünf­ti­ge Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten im Rah­men der Gre­mi­en­tä­tig­keit. Dabei ging es um Fra­gen wie: Wie haben wir die Pfarr­ge­mein­de­rats­wah­len erlebt? Wel­che The­men bewe­gen uns der­zeit? Was kön­nen wir gut, wo sind wir bereits mis­sio­na­risch tätig und wo benö­ti­gen wir Unter­stüt­zung? Als kon­kre­tes Ergeb­nis wur­de ver­ein­bart, die Ein­drü­cke und Erfah­run­gen aus den Pfarr­ge­mein­de­rats­wah­len Ende Febru­ar die­ses Jah­res zusam­men­zu­fas­sen und dem PGR-Refe­rat des Bis­tums zur Ver­fü­gung zu stel­len. Beson­ders bestär­kend war die Erkennt­nis, dass die Pfar­rei­en des Pfarr­ver­ban­des bereits wich­ti­ge Schrit­te hin zu einer für sich sor­gen­den Pfar­rei getan haben: Die Eigen­stän­dig­keit und die Ver­ant­wor­tung für das kirch­li­che Leben vor Ort wer­den dabei bewusst wahr­ge­nom­men, ohne den Blick auf die grö­ße­re Ein­heit des Pfarr­ver­ban­des zu über­se­hen. Die Haupt­ak­teu­re sind dabei die Ehren­amt­li­chen. Die gegen­sei­ti­ge Unter­stüt­zung über Pfar­rei­gren­zen, bei­spiels­wei­se durch Aus­hil­fen im lit­ur­gi­schen Bereich, zeigt, dass Zusam­men­ar­beit gelebt wird. Eine zen­tra­le Fra­ge bleibt, wie die­ses Mit­ein­an­der auch im grö­ße­ren pas­to­ra­len Raum gelin­gen kann. Dazu wur­den kon­kre­te Ideen ent­wi­ckelt: Ein gemein­sa­mer Start­got­tes­dienst könn­te die neue Ein­heit sicht­bar machen und die Ver­bun­den­heit stär­ken. Eben­so könn­te mehr Trans­pa­renz bei der Got­tes­dienst­pla­nung hel­fen, die Ange­bo­te inner­halb der grö­ße­ren pas­to­ra­len Ein­heit bes­ser auf­ein­an­der abzustimmen.