Bad Griesbach. Im Pfarrverband fanden rund um den Gedenktag des Hl. Christophorus Familiengottesdienste statt. Im Mittelpunkt der Feiern stand das Thema „Unterwegssein“ – sowohl im alltäglichen Straßenverkehr als auch auf dem persönlichen Lebensweg.
Die Straße als Lebensbild
Die Mitte des Kirchenraums war für diesen Anlass mit einer symbolischen Straße gestaltet. Ein schwarzes Tuch mit weißen Markierungen lag zunächst leer vor dem Altar. Im Laufe des Gottesdienstes kamen verschiedene Straßenschilder an Holzstäben und Papier-Aufsteller von Fahrzeugen hinzu, sodass nach und nach ein lebendiges Straßenbild entstand.
In der Einführung wurde verdeutlicht, dass diese Straße als Sinnbild für den menschlichen Lebensweg zu verstehen ist. Wie im Verkehr, so geht es auch im Leben mal geradeaus, mal müssen Umwege in Kauf genommen oder wichtige Entscheidungen getroffen werden. Ein besonderer Fokus lag auf den Fahranfängerinnen und Fahranfängern, für die mit dem Führerschein ein neuer Abschnitt beginnt, der persönliche Freiheit mit großer Verantwortung verbindet.
Gottes Begleitung im Alltag
Die vorgetragenen Gebete und Texte griffen den Gedanken der Orientierung auf. Passend zum aktuellen Evangelium von Weizen und Unkraut wurde verdeutlicht, dass der Lebensweg immer aus Schönem und Schwierigem, aus Gelingen und Enttäuschungen besteht. Die zentrale Botschaft des Gottesdienstes war die Zusage, dass Gott die Menschen auf allen ihren Wegen schützend begleitet und das Gute wachsen lässt.
Im Anschluss an den Gottesdienst fand die traditionelle Fahrzeugsegnung statt. Dabei wurden die Fahrerinnen und Fahrer sowie ihre Fahrzeuge unter den Schutz Gottes gestellt.



