Die Kirchen der Pfarrei

Die Pfarrkirche

Pfarrkirche-Karpfham

Die Pfarr­kir­che mit dem Patro­zi­ni­um Maria Him­mel­fahrt” befin­det sich in der Rottal­stra­ße 26. Bereits im 13. Jahr­hun­dert wur­de der Turm­un­ter­bau errich­tet. Die süd­li­che Außen­sei­te des Pres­by­te­ri­ums wird auf 1456 datiert. Es folgt 1457 die Datie­rung über dem Schei­tel­fens­ter des inne­ren Pres­by­te­ri­ums und 1470 an der West­wand innen. 1707 erhält der Turm eine Zwie­bel­be­krö­nung. Ab 1863 erfolgt eine Rego­ti­sie­rung mit Anbau einer Sakris­tei mit Ora­to­ri­um. 1872 folt der Turm­auf­satz, 1884 die Errich­tung und Ein­wei­hung der Lour­des­ka­pel­le, 1885 Errich­tung der Ölberg­ka­pel­le.

Die Pfarr­kir­che ist ein Lang­haus­saal zu vier Jochen, teil­wei­se ein­ge­zo­ge­ne Stre­be­pfei­ler und einer drei­ach­si­gen Wes­tem­po­re. Die Län­ge beträgt ca. 40 m und die Brei­te ca. 12 m.

Der Hoch­al­tar, die bei­den Sei­ten­al­tä­re und die Kan­zel stam­men aus den Jah­ren 1854 – 67 nach einem Ent­wurf von Leon­hard Schmidtner aus Lands­hut und der Aus­füh­rung von Anselm Sickin­ger aus Mün­chen. Der Haupt­al­tar stammt von Curt Porz­ky im Jahr 1974. Die Kir­chen­bän­ke bie­ten Sitz­plät­ze für 200 Per­so­nen und haben seit 1975 neu­go­ti­sche Wan­gen. Die fünf Glo­cken haben ins­ge­samt ein Gewicht von 5379 kg.

"Patrozinium Emmaus" Kapelle

Als Neben­kir­che befin­det sich mit dem Patro­zi­ni­um Emma­us” ein Öku­me­ni­sches Kur­seel­sor­ge­zen­trum im Kur­ge­biet von Bad Gries­bach. 1991/92 von den Archi­tek­ten Alex­an­der von Bran­ca und Nor­bert Lie­bich aus Mün­chen errich­tet. Die Bau­lei­tung hat­te Otto Hof­meis­ter aus Mas­sing. Die Apsis­aus­ma­lung stammt von Oskar Kol­ler aus Nürn­berg, die Aus­ma­lung der Vater­un­ser-Kapel­le von Hubert Dist­ler aus München.

"Vierzehn Nothelfer" Kapelle

Eine wei­te­re Neben­kir­che ist die Vier­zehn Not­hel­fer Kapel­le beim Pfarr­haus. Um 1500 erbaut. 1864 Ein­rich­tung als Insti­tuts­kir­che der Eng­li­schen Fräu­lein, Ein­bau einer Wes­tem­po­re mit Zugang zum benach­bar­ten Insti­tuts­ge­bäu­de. Es ste­hen 36 Sitz­plät­ze zur Verfügung.

Weitere Kapellen

  • Kapel­len befin­den sich
  • im Kur­ge­biet: Öku­me­ni­sche Kapel­le St. Ste­phan von Ungarn von 1985
  • im Kur­ge­biet: Haus­ka­pel­le im Reha-Zen­trum Pas­sau­er Wolf
  • in Parn­ham: erbaut 1989 und 1990 geweiht, mit einer geschnitz­ten Pie­ta im Eigen­tum der Pfarr­kir­chen­stif­tung Karpfham.
  • in Gerau: Nie­dern­hu­ber Kapel­le von 1992
  • in Poig­ham: Fer­tig­stel­lung 1835 nach einem Gelüb­de. Seit 1869 betreut die Fami­lie Geisl­ber­ger auf dem Hop­per­hof die Kapel­le. Letz­te Reno­vie­rung 1990 bis 1996.
    und in Sing­ham 1989 errichtet.